Ideen mit Klangschalen für Dich selbst

  • Klangtraum
Ideen mit Klangschalen für Dich selbst

1. Klang erleben – Am Anfang Deiner Klangerlebnisse, schlage die Schale an und erspüre den Klang an verschiedenen Körperstellen. Übe mit verschiedenen Schlägeln und Klöppeln oder benutze auch die Hand und Deine Finger. Sei laut und leise, stark und zart. Reibe mit verschiedenen Klöppeln die Schale am oberen Rand mit etwas Druck und gleichmäßig an.

2. Klangschale für die Hände – Die Hände sind sehr feinfühlig und sensibel. Es gibt Reflexzonen, die mit den Körperzonen verbunden sind.  An den Fingerspitzen enden Nervenbahnen und Energiemeridiane. Du kannst die Schale auf die flache Hand stellen und lauschen oder mit Deiner Hand die Klangwellen erspüren. Führe Deine Hand immer weiter weg von der Schale bis Du keine Vibrationen mehr spürst. Im Laufe der Zeit, wird der Abstand immer größer werden. Halte die Fingerspitzen an die Klangschalenwand oder Deinen Ballen. Reguliere die Lautstärke der Klangschale, in dem Du mit dem Ballen oder den Fingerspitzen die Schalenwand entlang streichst. Halte die Hand in die klingende Schale oder fülle die Schale mit Wasser und Duft und probiere aus, wie sich die Schwingungen anfühlen. All diese Übungen sind auch sehr gut für die Durchblutung der Hände, falls Du öfters an kalten Händen leidest.

3. Klangschale für die Füße –Auch an den Füßen befinden sich Reflexzonen. Jedes Organ und Körperteil ist mit einer entsprechenden Stelle an den Füßen energetisch verbunden. So kannst Du den Energiefluss im Körper über die Fußsohlen, die Zehen und die Fußknöchel anregen. Du kannst Dich z. B. auf einen Stuhl setzen und die Füße in eine große Fußschale stellen. Hast Du eine Beckenschale, kannst Du sie in die Schale halten. Stellst Du die Füße in die Beckenschale, berühren sie meist die Innenwände und beeinträchtigen die Schwingung.  In einer größeren Schale kannst Du auch ein Fußbad nehmen, in dem Du warmes Wasser einfüllst, vielleicht einen schönen Duft zusetzt und die Schale regelmäßig anschlägst. Auch auf dem Boden oder auf einer Liege kann man etwas für die Füße tun. Setze Dich gerade hin, Fußsohlen aneinander und stelle die Universalschale auf die Innenseiten der Füße. So kannst Du etwas für Deine Wirbelsäule tun und den unteren Bauch (Blase, Geschlechtsorgane usw.) Das geht auch mit einer Beckenschale und verhilft Dir zu warmen, gut durchbluteten Füßen. Man kann die Schalen auch vor die Füße stellen und sie fast mit den Zehen berühren. Diese Übungen sind auch sehr schön nach einem warmen Fußbad oder wenn Du mit müden Füßen von einem Einkaufsbummel nach Hause zurückkehrst oder lange stehen musstest.

4. Klangschale für den Bauch – Unser Bauch soll ja eher flach und möglichst „unsichtbar“ sein. So ist er oft den ganzen Tag angespannt, fühlt sich kalt und hart an. Auch Verdauungsprobleme aller Art machen ihm zu schaffen, von der Verstopfung bis zu Blähungen oder auch Regelbeschwerden. Auch Emotionen, die „unverdaut“ sind, sammeln sich in der Gegend an. Unser Bauchraum reagiert oft sehr empfindlich auf  seelisches Erleben, von den „Schmetterlingen im Bauch“ bis zu dem Gefühl, dass einem Bauchschmerzen bereitet oder einem sogar übel wird, bei bestimmten Dingen oder Personen. Die Klangschalen sind ein wunderbares, sanftes Mittel, um Entspannung und Harmonie in Deinem Bauchraum herzustellen. Dazu kannst Du Dir eine Beckenschale mit schönen, gleichmäßigen, tiefen Tönen auf den Bauch stellen und sie regelmäßig anschlagen. Die Schwingungen können die Verdauung fördern, Menstruationsprobleme harmonisieren, das Gefühl des Strömens und Fließens, verbunden mit einer angenehmen Wärme, vermitteln. Du kannst dieses Gefühl intensivieren, indem Du den Anschlag mit dem Atem verbindest. So kannst Du Dir vielleicht vorstellen, dass Du mit dem Einatmen weißes oder goldenes Licht einatmest und mit dem Ausatmen alles Negative abgibst. Vielleicht tut Dir ja auch eine andere Farbe gut. Dann atme sie ein und wieder aus. Lass Dich einfach auf die tiefen Klänge ein und spüre, wie sie den Bauch entspannen. Du kannst auch versuchen, den tiefen Ton mitzusummen, Deine Aufmerksamkeit auf den Bauch zu leiten und so an noch tiefere, verhärtete, verspannte Stellen zu kommen und diese zu lösen. Auch der Anschlag an verschiedenen Stellen der Schale, kann sich jedes Mal anders anfühlen, da der Klang der Richtung des Anschlags folgt. Vorsicht ist bei Schwangerschaft und allen akuten Krankheiten geboten. Die Schwingungen ersetzen natürlich keinen Arztbesuch.  Ist Dir das Gewicht der Schale zu schwer auf dem Bauch, stelle Sie einfach neben Deinen Körper und schlage Sie in Deine Richtung an, Du kannst auch ausprobieren, die Schale zwischen Deine Beine zu stellen. Dazu setze Dich auf den Boden oder auf ein Yogakissen, schlage die Schale vor Dir in Deine Richtung an und ziehe den Klang mit dem Schlägel oder der Hand zu Dir hin.                                               

5. Klangschale für Brust, Herz Lunge – Die Klangschale auf der Brustgegend kann eine sehr starke Wirkung haben. Probiere es mit einer hohen Herzschale aus. Wird Dir „mulmig“, stelle sie lieber neben Deine Seite oder setz Dich hin und halte Sie vor die Brustgegend. Du kannst kreisen oder eine liegende Acht beschreiben und spüren, wie Dein Brustraum immer weiter wird. Sehr schön ist auch, wenn Du das „Innere Lächeln“ aus der alten chinesischen Tradition anwendest. Denk an etwas Schönes und lächle Dir zu. Spüre, wie sich alle Anspannung löst und Du Dich immer besser fühlst. Du kannst Dir auch in Deinem Herzchakra eine kleine goldene Kugel vorstellen, die mit jedem Einatmen immer größer wird, Deinen Brustraum durchdringt und alles heilt. Diese Übung tut auch gut, wenn Du Angst hast und sich Dein Brustraum eng anfühlt. Du wirst merken, dass Du Dich mit jedem Einatmen weiter und freier fühlst. Auch rosa oder grünes Licht kannst Du für die Herzgegend verwenden.

6. Affirmationen und Klang – Mit Affirmationen kannst Du ständiges Gedankenkreisen unterbrechen, zwanghaftes Umherwälzen von Problemen stoppen, negatives Denken umwandeln. Dein Unterbewusstsein nimmt in einem entspannten Zustand viel schneller bereitwillig Deine Anweisungen an. Du kannst diese Methode auch bei kleinen „Wehwehchen“ anwenden oder wenn Du Dich immer wieder über Dein Verhalten in bestimmten Situationen ärgerst. Es ist sozusagen eine Form der Selbsthypnose. Bringe Dich in einen entspannten Zustand, in dem Du z. B. immer denselben Ton anschlägst und formuliere dabei einen kurzen prägnanten Satz, der Deinen Wunsch ausdrückt. Wiederhole ihn „gebetsmühlenartig“ einige Minuten, immer in der Gegenwart und positiv formuliert. Wenn Du das jeden Tag, immer zur gleichen Zeit über einen Monat machst, wirst Du merken, dass Dir dieser Satz, sobald Du den Ton der Klangschale hörst, in den Sinn kommt. Er ist also in Dein Unterbewusstsein gesickert und der Klang ist ein Anker dafür.

7. Tönen und Klang – Mit dem Tönen ist das Singen von Vokalen gemeint. Versuche den Ton Deiner Klangschale zu singen. Es ist anfangs vollkommen egal, wie sich das anhört. Du singst für Dich, um Deinen Körper und auch den Geist von Blockaden zu befreien. Du kannst ein A E I O oder U singen. Spüre, wo der Klang in Deinem Körper die stärkste Resonanz findet. Ein A kannst Du z. B. singen, wenn Du Deinen Brustraum befreien möchtest. Es wird sich mit der Zeit immer klarer und schöner anhören. Ein Zeichen, dass das Tönen wirkt. So gibt es für alle Bereiche des Körpers auch entsprechende Töne. Für Deinen unteren Körperbereich eignet sich z.B. ein tiefes O oder U oder auch OU, um Verspannungen im Bauch zu lösen. In Verbindung mit den tiefen Tönen der Beckenschale ein befreiendes Erlebnis. Auch in der Badewanne macht sich das gut. Für den Hals kannst Du auch ein E tönen und für Dein 3.Auge ein sehr hohes I. Experimentiere mit den Vokalen und Du wirst herausfinden, was Dir in Verbindung mit den Tönen der Klangschalen gut tut. Ein klassischer Ton aus der indischen Tradition ist auch das OM oder AUM. Aber das ist nun nicht mehr ein einzelner Vokal, sondern eine Silbe, ein klassisches Mantra. Auch dieses oder andere Silben oder Wörter, kann man zum Klang der Schale tönen und der Wirkung auf unseren  Energiekörper nachspüren.

8. Summen und Klang – Wie das Tönen, hat auch das Summen eine sehr positive Wirkung auf unseren Körper und auch unseren psychischen Zustand. Es beruhigt, befreit von Blockaden und verstärkt die Wirkung der Klangschalen. Du kannst den Ton Deiner Klangschale nachsummen und spüren, wo er in Dir vibriert. Diese Technik kann man z.B. auch anwenden, wenn man das Gefühl hat, der Hals ist blockiert. Eine Weile mit der passenden Klangschale mitsummen und Vieles hat sich einfach aufgelöst. Hast Du das Gefühl, eine Stelle in Deinem Körper fühlt sich starr, unbeweglich, blockiert an oder schmerzt, gehe mit dem Atem und Deinem Summton dorthin und spüre, wie alles wieder in Fluss kommt.

9.  Energiefeld weiten mit Klang – Manchmal fühlst Du Dich vielleicht eingeengt durch Deine derzeitige Lebenssituation. Es gibt eine Klangübung, die Dich wieder Weite und Freiheit fühlen lässt. Dazu setze Dich auf den Boden, stelle Deine Klangschalen um Dich herum auf und schlage sie alle weg von Dir an. Du kannst die Wirkung verstärken, wenn Du eine Bewegung, die von Dir wegführt, mit dem Schlägel oder der Hand dazu machst. Stelle Dir dazu Weite und Freiheit vor, in dem Du Dir z.B. eine weite Meereslandschaft visualisierst oder eine andere Landschaft, in der Du Dich wohl fühlst. Nach einer Weile wirst Du spüren, wie Du die Enge loswirst und das Gefühl der Weite und Freiheit eintritt. Die Farbe Blau wird Dir dabei helfen.

 

Viel Freude mit den Klangschalen und sei gut zu Dir*******

 

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